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Fotos unserer Aktivitäten
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| Kinder auf Tuchfühlung mit Winnetou und Co. |
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Saunabedingungen herrschten kürzlich beim 10. Kinderfest der
Kulturvereins Initiative e.V. auf dem Ziegeleigelände. So waren die
zahlreichen Helfer des Vereins schon bei den Vorbereitungen der
Spielaktionen und Workshops kräftig ins Schwitzen gekommen, als ab 12
Uhr die ersten Gäste erschienen, erklärte der 1. Vorstand Georg
Wild. Dabei hatte man ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die
Aktivitäten für die Kinder im Alter zwischen drei bis zwölf Jahren
weitgehend im kühlen Schatten stattfinden konnten.
Mitglieder, Freunde und Förderer des veranstaltenden Vereins Initiative
e.V. hatten trotz glühender Hitze den gesamten Nachmittag alle Hände
voll zu tun, um die Kleinen durch kreative Spiele zu begeistern und die
Erwachsenen mit Essen und Trinken zu versorgen. Während die Eltern dann
bei herrlichem Wetter Gegrilltes, Kaffee und selbstgemachte Torten und
Kuchen genossen und sich mit alten oder neuen Bekannten unterhielten,
standen für die Kinder natürlich die angebotenen Spiele zum Motto
„Indianer“ im Mittelpunkt.
Besondere Kreativität und Durchhaltevermögen bewiesen die Kinder beim
Bemalen von großen Papprollen, die sich dadurch zu eindrucksvollen
„Totempfählen“ verwandelten und von den Kindern selbstverständlich nach
Hause mitgenommen werden durften. Daneben standen naturgemäß der
Stationenlauf im Zentrum des Interesses. Dabei konnten die Kinder ihre
Treffsicherheit beim Werfen mit einem kleinen Indianerspeer testen,
möglichst viele Indianerkleidchen an eine Leine heften, beim Memory
„Adlerauge“ ihr Merkfähigkeit unter Beweis stellen, ihr Pustegeschick
und Pusteglück beim Hineinblasen von Indianerfedern in das Tipi
versuchen oder in Rekordzeit mit einem „schnellen Pferd“ ins Ziel
reiten. Die Spielauswahl wurde im Vorfeld von Vereinsmitglied Christine
Schlemmer, der auch die pädagogische Leitung des Kinderfest obliegt,
mit viel Bedacht getroffen.
Die begeisterten Kinderaugen und die lautstark umjubelten
Preisverleihungen waren eine kleine Entschädigung dafür. Besonders
wichtig erschien es der Vereinsvorstandschaft, dass sämtliche Spiele
durch kleine Veränderungen dem Alter der Kinder angepasst werden
konnten. Diese Spiele waren nämlich Stationen einer Rallye, die jedes
Kind auch mehrmals -selbstverständlich kostenlos- durchlaufen konnte
und bei der es viele Gewinner und keine Verlierer gab, obwohl durchaus
ein gewisser Wettbewerbscharakter nicht von vorneherein unerwünscht
war. So gab es bei den Preisverleihungen, die mit unter ständigem
Beifall vollzogen wurden, für jedes Kind einen Preis, den der
Kulturverein Initiative e.V. spendete.
Neben den Spielstation wurden noch zahlreiche Workshops, die ebenfalls
regen Zuspruch fanden. Ganz begeistert waren die Kinder von der Idee,
sich beim „Indianerschminken“ eine Kriegsbemalung verpassen zu lassen.
Nicht weniger fasziniert zeigten sich die Kinder von den Möglichkeiten
der Workshops. Je nach Interesse und Geschicklichkeit bestand hier die
Möglichkeit einen Indianerkopfschmuck zu kreieren, aus kleinen Ästen
und Wolle ein Wigwam zu basteln, eine federgeschmückte Friedenspfeife
zu erstellen oder eine „Holzklotzindianer“ nach eigenen Vorstellungen
zu entwerfen. Aber auch das Basteln einer „Regenrassel“ und das
Gestalten von Figuren oder Tieren aus der Welt der Indianer im
„Knetetipi“ waren heiß begehrt. Wieder andere zauberten aus
überdimensionalen Perlenkästen einfallsreiche Ketten und nette
Armbänder, um ihr Indianeroutfit noch zu vervollständigen.
Während die Kinder voller Begeisterung malten, schnitten, zeichneten,
klebten und ihrer Kreativität freien Lauf ließen, war es nicht zu
übersehen, dass auch einige Eltern mit Begeisterung ans Werk gingen.
Ein Riesenspaß für Groß und Klein also. Dies galt auch für die
Möglichkeit mit echtem Pfeil und Bogen seine Treffsicherheit zu testen.
Dazu hatte der neu gegründete Verein „Isartaler Bogenschützen Altdorf“
einige Bögen und Scheiben inklusive erfahrenen Betreuern aufgeboten und
damit das Programm des Kinderfestes nachhaltig bereicherten. Im wieder
sah man Kinder und Eltern das gesamte Ziegeleigelände durchstreifen, um
Bilder des „Indianerpfads“ zu suchen. Denn beim richtigen Lösungswort
gab es für die kleinen Spurensucher eine kleine Entschädigung.
Um den Übermut der älteren Kinder etwas zu bündeln, wurden neben der
einer „Wurfmaschine“ und Hüpfburg noch weitere Bewegungsspiele
angeboten. Ein Riesenspaß für Groß und Klein also. Ein weiterer
Höhepunkt war fraglos die Tombola, bei der neben über 400 Sachpreisen
ein hochwertiges, fabrikneues Kindermountainbike zu gewinnen war.
Als zusätzliches Rahmenprogramm wurde die Geschichte „Die heulende Eule
und die Ponys“ nicht nur erzählt, sondern die auch das aktive Mitmachen
der kleinen Zuhörer war hier gefragt.
Trotz Temperaturen, die über 30°C lagen, hatte aufgrund des
umfangreichen Spiel- und Betreuungsangebotes wohl keiner der kleinen
und großen Gäste sein Kommen zu bereuen. Besonders erfreulich waren die
vielen positiven Rückmeldungen, so Vorstand Georg Wild, deshalb wird es
auch im nächsten Jahr wieder ein Kinderfest geben.
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