Die gute Zusammenarbeit zwischen den EKP-Leiterinnen des Christlichen Bildungswerkes und dem Kulturvereines Initiative e.V. war auch in diesem Jahr wieder die organisatorische Grundlage für das 6. Altdorfer Märchenfest auf dem Ziegeleigelände in Altdorf.
So garantierten auch in diesem Jahr mehr als 130 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer einen märchenhaften Tag für kleine und große Gäste aus der Stadt und dem Landskreis Landshut. Aber auch über die Grenzen Landshuts hinaus erfreut sich das Altdorfer Märchenfest immer größerer Beliebtheit, was die vielen Gäste aus den benachbarten Landkreisen eindrucksvoll belegten.
Was 2001 mit einer einfachen Idee begann, habe sich zu einer der größten Veranstaltungen dieser Art im bayerischen Raum entwickelt, stellte der Vorsitzende des Kulturvereins Initiative e.V. Georg Wild fest. Ohne die tatkräftige Unterstützung der EKP-Leiterinnen aus dem ganzen Landkreis Landshut wäre dieses Projekt kaum realisierbar, so Wild.
„Die angespannte finanzielle Situation des Staates und der Kirche und die damit verbundenen Kürzungen, die auch das Christliche Bildungswerk Landshut e.V. (CBW) in den letzten Jahren verkraften musste, erschweren allerdings die Arbeit der Eltern-Kind-Gruppen“, erklärte Lydia Pietrasch, die die pädagogische Gesamtleitung der EKP-Gruppen für Stadt und Landkreis Landshut inne hat.
Umso erfreuter zeigte sich die 1. Vorsitzende des Christlichen Bildungswerkes Landshut e.V. Dr. Friederike Reißig-Berner, die kürzlich vom 1. Vorsitzenden des Kulturvereins Initiative e.V. Georg Wild einen Betrag von 2500 Euro in Empfang nehmen konnte. Dabei betonte Wild, dass dieses Geld in erster Linie den EKP-Gruppen zugute kommen soll, denn in den ersten Lebensjahren sei die Familie für die Entwicklung des Kindes von unschätzbarem Wert.
Und gerade hier leisten die Eltern-Kind-Gruppen durch gezielte Anregungen zum gemeinsamen Tun für das Leben in der Familie eine wertvolle Arbeit, ergänzte Georg Wild. „Dazu kommen Orientierungshilfen in Fragen der Erziehung heute, zu Themen wie Partnerschaft, Gesundheit, Umwelt und Brauchtum im Jahreskreis. Erfahrungen und Beobachtungen helfen, das Erziehungsverhalten zu erkennen und Unsicherheiten zu überwinden.
Die Kinder machen mit allen Sinnen altersgerechte Erfahrungen mit Bewegung, Liedern, Spielen und Materialien“, erläuterte Frau Pietrasch. Anschließend betonte Frau Dr. Friederike Reißig-Berner, dass der Anspruch an die Qualität des Eltern-Kind-Programms ein umfangreiches Qualifizierungsangebot für die Gruppenleiterinnen erfordere.
Dieses bestehe aus einer Grundqualifizierung und einer begleitenden Qualifizierung. Die begleitende Qualifizierung bestehe aus Supervision, Weiterbildung, Praxisaustausch und Begleitung durch die EKP-Referentin. Nach zwei Jahren Leiterinnentätigkeit erhalte die Leiterin dann das Zertifikat „Gruppenleiterin im Eltern-Kind-Programm“.
Darin unterscheide sich auch eine Eltern-Kind-Gruppe von einer reinen Spielgruppe, bekräftigte die Vertreterin der EKP-Leiterinnen Sibylle Peckl. Bei dieser Gelegenheit dankte auch Pfarrer Richard Bayer dem Kulturverein für die großzügige Unterstützung der Eltern-Kind-Gruppen.
Von links Päd. Mitarb. CBW Lydia Pietrasch, 1.Vorsitzendedes Christlichen Bildungswerkes Landshut Dr. Friederike Reißig-Berner, 1. Vorsitzende des Kulturvereins Initiative e.V. Georg Wild, Sibylle Peckl von den EKP-leierinnen und Pfarrer Richard Bayer inmitten der Eltern und Kindern bei der Spendenübergabe.
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